Geschichte

Werder Bremen – zeitlicher Abriss

werder-logoDer SV Werder Bremen wurde 1899 unter dem Namen FV (Fußballverein) Werder Bremen 1899 durch eine Gruppe von Schülern gegründet. Der Name des Vereins basiert auf dem ersten Spielort, dem Peterswerder. Dabei ist ein Werder ein von Wasser umflossener Landstrich.


Im Jahr 1920 erfolgte die Umbenennung in den SV (Sportverein) Werder Bremen, weil sich außer Fußball weitere Sportarten in Bremen durchgesetzt hatten.

Da Werder von 1959 bis 1963 an der Endrunde der deutschen Meisterschaft teilgenommen hatte, gehörte der Verein mit zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. 1961 konnte zum ersten Mal der Pokal und 1965 die Meisterschaft gewonnen werden.

1980 wurde das bis dato leidvollste Kapitel der Vereinsgeschichte aufgeschlagen: der Abstieg in die 2. Liga. Aber bereits nach einem Jahr gelang der Wiederaufstieg mit dem unvergessenen Otto Rehhagel. Rehhagel baute kontinuierlich eine starke Mannschaft auf und verhalf so zusammen mit Manager Willi Lemke dem Club zu seiner Glanzzeit und seinen so genannten „Wundern von der Weser“ Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre. Höhepunkte waren die beiden Deutschen Meisterschaften 1988 und 1993 sowie der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1992.

Nachdem Rehhagel 1995 nach 14-jähriger Amtszeit den Club verließ, waren zunächst auch einmal die glorreichen Zeiten in der Bundesliga vorbei. Erst mit der Verpflichtung von Thomas Schaaf und Klaus Allofs etablierte sich der Verein wieder unter den deutschen Spitzenteams und holt weitere Erfolge.

1999 wird Werder Bremen zum vierten Mal Deutscher Pokalsieger. Im Endspiel gegen den FC Bayern München gewinnt Werder mit 6:5 nach Elfmeterschießen.
Der Höhepunkt folgt aber im Jahr 2004. Werder Bremen holt erstmals in seiner Geschichte das sogenannte Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Am 32. Spieltag entthront Werder den Titelverteidiger und ärgsten Verfolger FC Bayern mit einem 3:1 auf gegenerischem Platz. Drei Wochen später wird der fünfte DFB-Pokaltriumph mit einem 3:2-Erfolg gegen Alemannia Aachen unter Dach und Fach gebracht.

In der Saison 2004/05 erreichte Werder Bremen durch einen 2:0-Erfolg bei Kaiserslautern den 3. Platz in der Abschlusstabelle und damit die Qualifikation für die Champions-League. Gegen den FC Basel gab es nach einem 1:2 in der Schweiz einen 3:0-Sieg im Weser-Stadion. Werder war zum zweiten Mal in Folge in der Champions League.

In der Saison 2005/06 konnte Werder in einem Endpiel um den zweiten Platz gegen den Hamburger SV mit 1:2 gewinnen. Mit diesem Sieg war der zweite Platz in der Abschlusstabelle perfekt und Hamburg auf die Plätze verwiesen. Werder hat damit wieder einmal mehr bewiesen, wer die Nummer 1 im Norden ist!